

Ein Monitor an der Konsole wird nach anderen Regeln gekauft als einer am Gaming-PC. Der Grund ist einfach: PS5, PS5 Pro und Xbox Series X|S haben nur einen HDMI-Ausgang. Der DisplayPort, über den ein PC das Beste aus dem Panel herausholt, bleibt an ihnen frei. Damit entscheidet allein der HDMI-Eingang darüber, wie viel von dem, wofür Sie bezahlen, am Ende auf dem Schirm ankommt. Dieser Ratgeber beantwortet deshalb zuerst, was Sie brauchen – die Begründung kommt danach.
Wann brauchen Sie was?
| Ihre Situation | Was der Monitor mitbringen muss | Wo Sie fündig werden |
|---|---|---|
| Xbox Series S, Budget im Blick | 1440p-Panel, HDMI 2.0 genügt | Stufe 1, unter 200 € |
| PS5 oder Series X, 4K genügt mit 60 Bildern | 4K-Panel, HDMI 2.0 reicht dafür | Stufe 2, ab rund 250 € |
| PS5 oder Series X, 4K mit 120 Bildern | 4K-Panel mit HDMI 2.1 | Stufe 2, ab rund 250 € |
| PS5 Pro, HDR soll sichtbar werden | eine ausgewiesene VESA-Stufe – hohe Spitzenhelligkeit (Acer XV275KP3) oder tiefes Schwarz (OLED) | Stufe 2 und 3 |
| VRR soll an der PS5 laufen | HDMI 2.1 und eine bestätigte PS5-Freigabe – die weist kein Datenblatt dieser Auswahl aus, wir klären sie vorab | Stufe 2 und 3 |
| Konsole und PC am selben Schreibtisch | ein HDMI-Eingang plus DisplayPort; zwei HDMI erst ab der zweiten Konsole | Anschlüsse |
Drei Regeln, die den Fehlkauf verhindern:
Danach ordnet dieser Ratgeber die Modelle aus unserem Sortiment in drei Stufen (1440p/120, 4K/120 und OLED) und klärt, welcher Eingang an einem Monitor mit mehreren HDMI-Buchsen wirklich 4K mit 120 Bildern trägt. Das ist bei mehreren Quellen die eigentliche Frage, nicht die Zahl der Anschlüsse.
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Zur PS5 passen drei Wege, und die Tabelle oben ordnet sie zu: ein 1440p-Gerät mit HDMI 2.0, ein 4K-Panel mit HDMI 2.0 für 4K mit 60 Bildern, oder HDMI 2.1, wenn 4K mit 120 Bildern und VRR dazukommen sollen. Der PS5-Sonderfall dabei: Die 4K-Ausgabe mit 120 Bildern liegt nur an, wo ein Titel diesen Ausgabemodus unterstützt – 1440p mit 60 oder 120 Hz gibt die Konsole dagegen immer aus.
Eine Frage kommt dabei immer wieder: Warum zeigt der neue Monitor an der PS5 nur 60 Hz? Der HDMI-Eingang ist die naheliegendste Ursache; warum, erklärt der Abschnitt zu HDMI 2.1. Welche Modelle diese Kaufwege bedienen, zeigen die drei Stufen unter Welche Monitore empfehlen wir.
Zur PS5 Pro passt die 4K-Stufe mit HDMI 2.1: Ihr PSSR-Upscaling (die Bildaufbereitung der Pro) rechnet das Bild feiner, bevor es den Monitor erreicht – je höher die Auflösung des Panels, desto eher sehen Sie davon etwas. Am Signal ändert die Pro nichts: 4K mit 120 Bildern gibt auch sie nur über HDMI 2.1 aus. Die passenden Modelle stehen in Stufe 2; wo der Kontrast den größten Unterschied macht, führt Stufe 3 die OLED-Modelle.
Auf 27 Zoll ist 1440p bereits scharf; 4K zeichnet Schrift und Texturen feiner, verlangt für 120 Bilder aber HDMI 2.1. Deutlicher wird der Unterschied ab 32 Zoll und am nahen Schreibtisch, wo neben dem Spiel auch Text und Menüs eine Rolle spielen. Welche Ausgabe welchen Eingang braucht, zeigt die Tabelle.
| Ausgabe der Konsole | Bildrate | Braucht am Monitor | Passt zu |
|---|---|---|---|
| 1440p | 60 Hz | HDMI 2.0 | PS5, PS5 Pro, Series X, Series S |
| 1440p | 120 Hz | HDMI 2.0, sofern der HDMI-Eingang 120 Hz annimmt | PS5, PS5 Pro, Series X; die Series S rendert je nach Titel bis hierher |
| 4K mit HDR | 60 Hz | HDMI 2.0 mit HDR10, Premium-High-Speed-Kabel (18 Gbit/s) | alle vier; Series S per Upscaling |
| 4K mit HDR | 120 Hz | HDMI 2.1, Ultra-High-Speed-Kabel (48 Gbit/s) | PS5, PS5 Pro und Series X, sofern der Titel die 120-Hz-Ausgabe nutzt |
Wann lohnen 120 Bilder – und wo liegt das Geld sonst besser? Zu trennen sind zwei Dinge. Ein 120-Hz-fähiger Eingang ist an der Konsole regelmäßig etwas wert: Er trägt nicht nur die reinen 120-fps-Modi, sondern auch Qualitätsmodi mit 40 Bildern, die eine 120-Hz-Ausgabe voraussetzen, und er kostet in Stufe 1 kaum Aufpreis. Etwas anderes ist die Panelrate oberhalb von 120 Hz: Was ein Monitor mit 144, 200 oder 320 Hz zusätzlich kann, ruft an der Konsole niemand ab; das holt allein ein Gaming-PC. Dieser Aufpreis ist der, den Sie bei festem Budget besser in ein 4K-Panel, eine ausgewiesene HDR-Stufe oder den zweiten HDMI-Eingang stecken. Für kompetitive Shooter und Rennspiele wie Gran Turismo 7 gilt das genauso: Sie brauchen den 120-Hz-Eingang, nicht das schnellere Panel. Erst wenn ein Gaming-PC am selben Monitor hängt, zahlt die höhere Panelrate sich aus. Welche Konsole welche Modi anbietet, führt der Ratgeber Beamer für PS5, PS5 Pro und Xbox je Gerät auf.
Ein Rechenbeispiel: PS5 und Series S am selben Schreibtisch, Budget rund 250 €. Mit dem Einstiegsmodell aus Stufe 2 bekommen beide einen HDMI-Eingang, die PS5 dazu HDMI 2.1 – die Voraussetzung für VRR, wenn auch noch nicht der Beleg dafür. Stufe 1 wäre günstiger, brächte aber kein 4K und mit HDMI 2.0 auch nicht die Voraussetzung für PS5-VRR.
Welchen Eingang welche Ausgabe braucht, klärt die Tabelle unter 4K/120 oder 1440p. Dieser Steckbrief zeigt, was die Konsolen voneinander unterscheidet; 1440p und ALLM (Auto Low Latency Mode, die automatische Umschaltung in den Modus mit geringer Verzögerung) beherrschen alle vier.
| Konsole | Maximale Ausgabe | VRR | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| PS5 | 4K mit 120-Hz-Ausgabe, wo ein Titel sie unterstützt, sonst 4K/60 | ja, 48 bis 120 Hz; bei 1440p per späterem Systemupdate | kein PSSR-Upscaling |
| PS5 Pro | am Monitor wie die PS5 | wie PS5 | PSSR-Upscaling; das Bild wird aufwendiger berechnet, das Signal bleibt dasselbe |
| Xbox Series X | 4K/120 Hz | ja | Dolby Vision Gaming |
| Xbox Series S | rendert je nach Titel bis 1440p/120, gibt 4K per Upscaling aus | ja | Dolby Vision Gaming; wo ein Titel in 1440p rendert, passt ein 1440p-Monitor am besten |
Kurz gesagt: Bei der Series S zahlt ein 4K-Panel am wenigsten auf das Spielbild ein, weil sie ihr Bild dorthin hochskaliert – für Schreibtischarbeit neben dem Spielen kann es sich trotzdem lohnen. Was jede Konsole im Detail kann und welche Spiele die 120-fps-Modi nutzen, erklärt der Beamer-Ratgeber je Konsole: PS5, PS5 Pro, Xbox Series X und Xbox Series S.
Und die Nintendo Switch 2? Sie steht hier nicht im Mittelpunkt, passt aber genau in die erste Stufe: Nintendo nennt für den TV-Modus maximal 3840 × 2160 bei 60 fps und 120 fps nur dann, wenn 1920 × 1080 oder 2560 × 1440 eingestellt sind. Wer bei ihr Wert auf 120 Bilder legt, ist mit einem 1440p-Monitor aus Stufe 1 richtig; wer 4K bevorzugt, bekommt es – dann aber mit 60 Bildern, wofür HDMI 2.0 genügt. Beachtenswert für die Monitorwahl: VRR führt Nintendo in den Spezifikationen nur für den eingebauten Bildschirm auf, nicht für die Ausgabe an Fernseher oder Monitor.
Der Standard HDMI 2.1 sieht bis zu 48 Gbit/s vor; HDMI 2.0 endet bei 18 Gbit/s und trägt 4K deshalb nur mit 60 Bildern (HDR gehört dort seit Version 2.0a dazu). Wie viel ein 4K/120-Signal davon wirklich braucht, hängt an Farbtiefe und Farbunterabtastung, weshalb die Versionsnummer des Eingangs die belastbarere Auskunft ist als die Gbit-Zahl. Wichtig ist die Reihenfolge: Die Versionsnummer sagt, was der Standard erlaubt. Wie viel Bandbreite ein konkreter Eingang davon tatsächlich führt und welches Signal er annimmt, ist eine eigene Angabe, die längst nicht jedes Datenblatt macht.
Dazu kommt die Regel, die den meisten Fehlkauf verhindert: Die Hertz-Zahl auf dem Karton ist ein Panel-Wert, der in der Regel am DisplayPort erreicht wird. Bei Monitoren mit HDMI 2.0 nimmt der HDMI-Eingang oft weniger an. Für die Konsole ist die Frage „HDMI 2.1 oder 2.0" deshalb wichtiger als die zwischen 144 und 200 Hz. Der DisplayPort bleibt an ihr ohnehin frei, ebenso USB-C mit DisplayPort-Alt-Mode.
Wie die Konsole überhaupt erfährt, was geht. Beim Einschalten meldet der Monitor über seine EDID-Kennung, welche Auflösungen und Bildraten er an diesem Eingang annimmt. Die Konsole wählt daraus das Beste aus, was ihr angeboten wird. Fehlt 1440p/120 in dieser Liste, fällt die PS5 stillschweigend auf die nächstbeste Kombination zurück, meist 1080p/120 oder 4K/60. Sie sehen ein Bild, nur nicht das, für das Sie bezahlt haben, und keine Meldung weist darauf hin.
Diese Angabe ist auffindbar, sie steht nur selten dort, wo man sie sucht. Drei Fälle aus unserem Sortiment zeigen, wie unterschiedlich sie liegen kann:
| Der Fall | Modell | Was gilt |
|---|---|---|
| Der Eingang kann weniger als das Panel | iiyama G-Master Gold Phoenix GB3295QSU | über HDMI maximal 3840 × 2160 bei 60 Hz und 2560 × 1440 bei 144 Hz, am DisplayPort dagegen 2560 × 1440 bei 240 Hz |
| Es ist ein Menüpunkt | iiyama GCB4580DQSN-B1 | HDMI-Version im Setup-Menü zwischen 2.0 und 2.1 umschaltbar; erst in Stellung 2.1 laufen 5120 × 1440 mit 165 Hz über HDMI |
| Die Höchstrate schließt Sync aus | iiyama GB2791QSU-B1 | 2560 × 1440 bei 320 Hz über HDMI nur ohne Adaptive Sync – an der Konsole die falsche Hälfte der Wahl |
Für einen Teil unserer Gaming-Monitore liegt uns diese Angabe bereits vor. Fehlt sie bei Ihrem Wunschmodell, ist das einer der Werte, die wir für Sie einholen (so fragen Sie an).
Den allgemeinen Kaufberater zu Bildrate, Sync, 27 Zoll und Panel-Technik führt unsere Übersicht der Gaming Monitore. Dieser Ratgeber bleibt bei der Konsole.
Einen je Konsole. Der PC hängt am DisplayPort und belegt keinen HDMI-Eingang; zwei HDMI-Eingänge reichen deshalb für PS5 und Xbox nebeneinander. Erst mit einer dritten Quelle, etwa einer weiteren Konsole oder einem Streaming-Player, wird die Zahl der HDMI-Eingänge zum Kaufkriterium.
| Modell | HDMI-Eingänge | DisplayPort | Passt zu |
|---|---|---|---|
| iiyama GB2771UHSU-B1 | 2 × HDMI (Datenblatt: 2.1) | 1 | PS5 und Xbox, PC am DisplayPort |
| ViewSonic XG275D1-4K | 2 × HDMI (Datenblatt: 2.1) | 2, dazu ein USB-C-Eingang | zwei Konsolen und zwei PCs gleichzeitig |
| iiyama G4380UHSU-B2 | 2 × HDMI (Datenblatt: 2.1) | 2 | Konsolen und PC am 43-Zoll-Bild |
| Acer Predator CG48 | 4 × HDMI, davon nur einer mit 2.1 (drei mit 2.0) | 1, dazu ein USB-C-Anschluss mit 65 W | vier Quellen gleichzeitig, aber nur eine davon in 4K/120 |
Kurzfazit: Zwei HDMI-Eingänge sind hier der Standard und reichen für zwei Konsolen. Entscheidend ist aber nicht die Zahl der Buchsen, sondern ihre Version – der CG48 führt das vor: Vier Geräte dürfen gesteckt bleiben, doch nur einer seiner vier Eingänge ist ein 2.1-Anschluss, und damit bekommt genau ein Gerät 4K mit 120 Bildern. Zwei Konsolen gleichzeitig in 4K mit 120 Bildern setzen deshalb zwei 2.1-Eingänge voraus, nicht bloß zwei Buchsen.
An der Konsole zählt der Input-Lag, und den nennen Monitor-Datenblätter fast nie. Die Reaktionszeit beschreibt etwas anderes: wie schnell das Bild einem Wechsel folgt, also die Schlierenbildung. Sie kommt sogar in zwei Messarten, die nicht vergleichbar sind. GtG (grey to grey) misst den Pixelwechsel selbst, MPRT die Zeit, die ein Bild sichtbar stehen bleibt; MPRT-Werte fallen niedriger aus und entstehen oft erst mit eingeschalteter Schwarzbildeinblendung. Unsere Tabellen kennzeichnen deshalb, welche Art gemeint ist. Der Input-Lag dagegen ist die Zeit vom Signal am HDMI-Eingang bis zum sichtbaren Bild, also der Anteil des Monitors an der Verzögerung zwischen Controller und Reaktion. Den Begriff erklärt unser Beamer-ABC unter Input-Lag.
Zur Einordnung nutzen wir eine eigene Faustregel, keine Norm. Sie gilt nur für Werte, die im Spielmodus bei 4K/60 gemessen wurden: bis 16 ms exzellent und tauglich für kompetitive Shooter, 17 bis 25 ms sehr gut für Action und Rennspiele, 26 bis 35 ms gut für Rollenspiele und Abenteuer. Bei 60 fps liegen 16,7 ms zwischen zwei Bildern der Konsole; ein Monitor in der Klasse „exzellent" bleibt damit unter dem Bildabstand. Bei 120 fps sind es nur 8,3 ms, dort zählt jede Millisekunde.
Aus der Reaktionszeit im Datenblatt lässt sich der Input-Lag nicht ablesen; der Unterschied zwischen 0,5 und 1 ms sagt an der Konsole nichts. Spürbar ist dagegen, ob der Monitor im Spielmodus das Signal direkt durchreicht oder jedes Bild nachbearbeitet. Die meisten Gaming-Monitore bringen dafür einen eigenen Bildmodus mit, und die Konsole meldet per ALLM den Spielstart. Ob ein Modell diesen Modus mitbringt und ob es automatisch umschaltet, ist von Gerät zu Gerät verschieden – die Geräteklasse allein sagt es nicht.
Die beiden Konsolen stellen unterschiedliche Bedingungen, und das entscheidet über den Kauf. Sony ist eindeutig: VRR schaltet sich an der PS5 automatisch ein, wenn sie an einem HDMI-2.1-Display mit VRR-Unterstützung hängt. Ein HDMI-2.0-Eingang scheidet damit aus, egal was der Monitor sonst kann. Die Xbox Series X|S geht den Weg über die Sync-Freigabe des Monitors am HDMI-Eingang, und die gibt es auch an HDMI 2.0. Für die PS5 zählen also Schnittstelle und ausdrückliche VRR-Unterstützung zusammen, für die Xbox die Freigabe am Eingang.
Die Markennamen führen dabei leicht in die Irre: FreeSync Premium und G-Sync Compatible beschreiben in erster Linie Freigaben für PC-Grafikkarten von AMD und NVIDIA. Was für die Konsole zählt, ist die Angabe, ob der Monitor variable Bildraten über HDMI annimmt, und in welchem Frequenzfenster.
Und genau diese Angabe steht selten im Datenblatt. Drei Beispiele aus unserem Sortiment: Beim Asus XG27AQ läuft Adaptive Sync über HDMI von 48 bis 144 Hz, obwohl der Eingang HDMI 2.0 ist. Beim iiyama G-Master GB2791QSU-B1 ist G-Sync Compatible mit 48 bis 320 Hz an DisplayPort und HDMI ausgewiesen, mit der Einschränkung von oben. Beim iiyama GB2771UHSU-B1 ist VRR neben FreeSync Premium ausdrücklich ausgewiesen, nachzulesen im iiyama-Datenblatt zum GB2771UHSU-B1 (PDF). Fehlt sie bei Ihrem Wunschmodell, gilt dasselbe wie oben.
Noch ein Zielkonflikt, der vor dem Kauf zählt: Die Bewegungsschärfe-Funktion, bei iiyama Motion Blur Reduction (MBR), bei anderen Marken ELMB genannt, schaltet sich bei den meisten Geräten ab, sobald Adaptive Sync aktiv ist. Sie entscheiden dann zwischen VRR gegen Tearing und MBR gegen Bewegungsunschärfe. Ausnahmen gibt es: Der Asus XG27AQ beherrscht mit ELMB Sync ausdrücklich beides gleichzeitig. An der Konsole mit schwankender Bildrate ist VRR im Zweifel die sinnvollere Wahl.
Drei Stufen nach dem, was ankommt: 1440p mit 120 Hz, 4K mit 120 Hz, OLED als HDR-Oberklasse. Jede Konsole läuft an jeder Stufe; sie entscheidet nur, wie viel von ihrer Ausgabe ankommt; Näheres im jeweiligen Kurzfazit. Technische Werte stammen aus den Datenblättern der Hersteller; die Preisangaben sind gerundete Richtwerte zur Orientierung, den tagesaktuellen Preis sehen Sie auf der jeweiligen Produktseite. Die Spalte Sync-Freigabe gibt wieder, was das Datenblatt zum jeweiligen Eingang sagt: Steht dort nur ein Markenname ohne Eingang, ist die HDMI-Seite eben nicht belegt – und genau das ist an der Konsole der Unterschied.
| Modell | Zoll, Panel | Hz (Panel) | HDMI | Sync-Freigabe | VRR an der PS5 | Reaktionszeit (Schlieren) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus XG27AQ | 27, IPS | 170 | 2.0 | ja, 48 bis 144 Hz | nein, HDMI 2.0 | 1 ms (GtG) |
| Asus VG27AQL5A | 27, IPS | 210 | 2.0 | ja, 48 bis 144 Hz über HDMI | nein, HDMI 2.0 | 1 ms (GtG) |
| iiyama GB2791QSU-B1 | 27, IPS | 320 | 2.1 | ja, ab 48 Hz; im 320-Hz-Modus abgeschaltet | nicht ausgewiesen | 0,6 ms (MPRT) |
| iiyama GB2771QSU-B1 | 27, IPS | 200 | 2.0 | Typ genannt, Eingang nicht ausgewiesen | nein, HDMI 2.0 | 0,5 ms (MPRT) |
| iiyama GB3272QSU-B1 | 32, IPS | 180 | 2.0 | Typ genannt, Eingang nicht ausgewiesen | nein, HDMI 2.0 | 0,5 ms (MPRT) |
Kurzfazit: Der günstige Weg zu 120 Bildern; am meisten holt die Series S heraus, und auch die Nintendo Switch 2 ist hier richtig. Wie weit die Konsolen auseinanderliegen, zeigt der Asus XG27AQ: ASUS beziffert seine Ausgabe an der Xbox Series X|S mit 1440p bei 120 Hz samt VRR, an der PS5 dagegen mit 1080p bei 120 Hz oder 1440p bei nur 60 Hz. Kein Hersteller dieser Stufe weist VRR an der PS5 aus – HDMI 2.1 allein genügt dafür nicht.
Alle sieben tragen HDMI 2.1 und damit die Voraussetzung für 4K mit 120 Bildern.
| Modell | Zoll, Panel | Hz (Panel) | Sync-Freigabe | HDR-Stufe | Reaktionszeit (Schlieren) |
|---|---|---|---|---|---|
| ViewSonic XG275D1-4K | 27, IPS | 160 | FreeSync Premium | keine VESA-Stufe, nimmt HDR10 an | 0,5 ms (MPRT) |
| iiyama GB2771UHSU-B1 | 27, IPS | 144 | FreeSync Premium | HDR400 als Herstellerangabe, keine VESA-Stufe | 0,8 ms (MPRT) |
| Acer Predator XB273KV3 | 27, IPS | 160 | FreeSync Premium, 48–160 Hz mit LFC | DisplayHDR 400 | 0,5 ms (GtG) |
| Acer Predator XB323QKV3 | 32, IPS | 160 | FreeSync Premium | DisplayHDR 400 | 0,5 ms (GtG) |
| Acer Nitro XV275KP3 | 27, IPS mit QD-Mini-LED | 160 | FreeSync Premium | DisplayHDR 1000, 576 Dimming-Zonen, 1.000 nits Spitze | 1 ms (GtG) |
| iiyama GB3261UHSCP | 32, VA | 144 | FreeSync Premium | keine VESA-Stufe, nimmt HDR10 an | 0,6 ms (MPRT) |
| iiyama G4380UHSU-B2 | 43, VA | 144 | Adaptive Sync | HDR 400 als Herstellerangabe, keine VESA-Stufe | 0,3 ms (MPRT) |
Die HDR-Spalte nennt die VESA-Stufe, wo der Hersteller eine ausweist, sonst das, was das Datenblatt stattdessen hergibt. Fehlt die VESA-Stufe, heißt das nicht, dass ein Gerät kein HDR-Signal annimmt – es ist dann lediglich keine Zertifizierung ausgewiesen. Achten Sie dabei auf den Wortlaut: Ein Hersteller-Kürzel wie „HDR400" sieht aus wie eine VESA-Stufe, ist aber keine.
Kurzfazit: Keines dieser Datenblätter nennt die PS5 ausdrücklich: Alle führen FreeSync Premium oder Adaptive Sync, Freigaben also, die zuerst PC-Grafikkarten gelten, ohne den zugehörigen Eingang zu nennen. An der Xbox genügt eine Sync-Freigabe am HDMI-Eingang, für die PS5 ist sie kein Beleg. Danach entscheidet die Größe: 27 Zoll für den klassischen Schreibtisch, 32 Zoll für mehr Fläche, 43 Zoll für Sofa-Abstand. Und beim HDR steht die Entscheidung zwischen Helligkeit und Fläche: Wer HDR sichtbar haben will, nimmt den XV275KP3 – er ist der einzige mit einer geprüften Stufe oberhalb von DisplayHDR 400. Wer stattdessen mehr Bild will, geht auf 32 oder 43 Zoll: beim Acer XB323QKV3 mit DisplayHDR 400, bei den beiden iiyama ganz ohne ausgewiesene VESA-Stufe.
Wir führen weitere 4K-Modelle, bei denen wir die tatsächlich angenommene Bildrate je Eingang noch beim Hersteller anfragen. Nennen Sie uns Ihr Wunschmodell, dann klären wir es, bevor Sie bestellen.
| Modell | Zoll, Panel | Hz (Panel) | Sync-Freigabe | HDR-Stufe | Reaktionszeit (Schlieren) |
|---|---|---|---|---|---|
| BenQ EX271UZ MOBIUZ | 26,5, QD-OLED | 240 | FreeSync Premium Pro, Eingang nicht genannt | 1.000 nits im HDR-Betrieb; VESA-Zertifizierung noch in Klärung | 0,03 ms (GtG) |
| Asus ROG Strix XG27ACDNG | 26,5, QD-OLED (1440p) | 360 | ja, 48 bis 360 Hz, ausdrücklich für HDMI | DisplayHDR True Black 400 | 0,03 ms |
| Samsung Odyssey OLED G6 G60SF | 27, QD-OLED (1440p) | 500 | FreeSync Premium Pro, Eingang nicht genannt | DisplayHDR True Black 500 | 0,03 ms (GtG) |
| Acer Predator X32X3 | 32, OLED | 240 | keine Angabe | DisplayHDR True Black 400 | 0,03 ms (GtG) |
| Samsung Odyssey OLED G80SH | 32, QD-OLED | 240 | ja, 48 bis 240 Hz, ausdrücklich für HDMI | DisplayHDR True Black 500 | 0,03 ms (GtG) |
| Acer Predator CG48 | 48, OLED | 138 | FreeSync Premium, Eingang nicht genannt | keine Angabe | 0,1 ms (GtG) |
Alle sechs tragen HDMI 2.1. Ausdrücklich für die PS5 weist auch hier kein Datenblatt VRR aus. Am weitesten gehen zwei Geräte, deren Datenblatt den Sync-Bereich für den HDMI-Eingang beziffert statt nur ein Markenkürzel zu nennen: der Asus XG27ACDNG mit 48 bis 360 Hz und der Samsung G80SH mit 48 bis 240 Hz. Dass die PS5 sie als VRR-Display annimmt, ist damit wahrscheinlicher, aber nicht belegt – diese Angabe holen wir auf Wunsch beim Hersteller ein. DisplayHDR True Black ist die eigene VESA-Stufe für selbstleuchtende Panels. Sie stellt Anforderungen an die Helligkeit wie DisplayHDR 400 oder 600 auch, verlangt zusätzlich aber einen um Größenordnungen tieferen Schwarzwert. Darin liegt der sichtbare Unterschied, und deshalb sind diese Zahlen nicht mit denen aus Stufe 2 vergleichbar.
An der Konsole lohnt OLED sich wegen des Kontrasts: Ein OLED-Panel schaltet jeden Bildpunkt einzeln ab und zeigt dunkle Spielszenen damit ohne aufgehelltes Schwarz. Ein Risiko bringt die Technik mit: Feste Spielanzeigen wie Minimap und Lebensleiste stehen über Stunden unverändert an derselben Stelle und können sich einbrennen – was die Hersteller mit Bildverschiebung und Pixelpflege dämpfen, aber nicht ausschließen. Die allgemeinen Panel-Fragen dazu klärt der Kaufberater bei den Gaming Monitoren.
Kurzfazit: Diese Stufe ist kein Auflösungs-, sondern ein Kontrast-Schritt – der Asus XG27ACDNG und der Samsung G60SF lösen mit 1440p auf und liegen darin unter Stufe 2, bieten dafür OLED-Schwarz. Danach entscheidet der Sitzabstand: knapp 27 Zoll am nahen Schreibtisch, 32 Zoll als üblicher Kompromiss, 48 Zoll dort, wo der Monitor den Fernseher am Sofa ersetzt. 4K und OLED zusammen gibt es viermal: EX271UZ, X32X3 und G80SH am Schreibtisch, der CG48 als 48-Zoll-Alternative fürs Sofa. Wer dagegen auf einen belegten HDMI-Sync-Bereich Wert legt, findet ihn beim XG27ACDNG und beim G80SH. Die Stufe liegt bei rund 1.000 bis 1.600 €, die 48-Zoll-Variante am oberen Ende.
Der Monitor ist am Schreibtisch und im Wettkampf die übliche Wahl: kurzer Sitzabstand, bis 120 Hz an der Konsole (höhere Panelraten nutzt nur der PC), kurze Signalwege ohne Bildaufbereitung. Der Beamer gewinnt auf dem Sofa: 100 Zoll und mehr, mehrere Mitspieler, HDR mit Tone-Mapping auf großer Fläche. Welcher Beamer zu welcher Konsole passt, zeigt der Ratgeber Beamer für PS5, PS5 Pro und Xbox, die Modelle mit Spielmodus stehen in der Übersicht Gaming-Beamer.
Dazwischen liegt eine dritte Klasse: Der 43-Zoll-iiyama G4380UHSU-B2 und der 48-Zoll-Acer Predator CG48 bringen Schreibtisch-Technik auf Sofa-Distanz und ersetzen den Fernseher, wenn der Raum keine Projektion zulässt. Bei den hier empfohlenen Monitoren ist bei 48 Zoll allerdings Schluss. Darüber beginnt der Fernseher: Sonys Bravia-Modelle schalten mit der PS5 per Auto HDR Tone Mapping und Auto Genre Picture Mode selbst in den passenden Bildmodus, beim Bravia 8 liegen 4K/120 und VRR allerdings nur an zwei der vier HDMI-Eingänge; die Einordnung gegen Beamer und Laser TV steht im Bravia-Vergleich. Soll das Bild darüber hinauswachsen, ohne dass Sie an die Decke bohren, steht ein Laser TV auf dem TV-Möbel und projiziert von dort auf 100 Zoll und mehr.
Am Schreibtisch vor dem Kauf zu klären:
Der Wert, der fast nie im Datenblatt steht: Welche Bildrate Ihr Wunschmonitor über HDMI wirklich annimmt, steht meist nur im Handbuch, wenn überhaupt (warum, erklärt der Abschnitt zu HDMI 2.1). Nennen Sie uns Konsole und Modell, wir holen die Angabe für Sie ein: Kontakt + persönliche Beratung anfragen →
Für Spiele mit 30 oder 60 fps ja. Die 120-Hz-Ausgabemodi erreichen Sie erst, sobald der HDMI-Eingang 120 Hz verarbeitet, in 1440p schon über HDMI 2.0, in 4K nur über HDMI 2.1. Der Schritt vom 60-Hz-Gerät auf ein 200-Hz-Panel wie beim iiyama GB2771QSU-B1 bleibt dabei in der Einstiegsstufe, unter 200 €.
Ja, seit dem Systemupdate vom September 2022 mit 60 und 120 Hz, und 1440p/120 läuft auch über HDMI 2.0. VRR bei 1440p hat Sony mit einem späteren Update nachgeliefert; es funktioniert nur an Monitoren mit HDMI 2.1. Die 1440p-Geräte dazu führt Stufe 1.
Nein. Ein 1440p-Monitor mit HDMI 2.0 schöpft sie aus, sofern sein Eingang die 120 Hz mitmacht; was sie in welchem Titel rendert, steht im Konsolen-Steckbrief. Passende Modelle führt Stufe 1.
Die Konsole füllt ihn nicht aus. PS5, PS5 Pro und Xbox Series X|S geben ausschließlich 16:9 aus; auf einem breiteren Panel steht das Bild deshalb mittig, links und rechts bleiben schwarze Balken. Solange der Monitor das Seitenverhältnis beibehält und nicht auf Vollbild streckt, verlieren Sie dabei nichts – das Bild wird nur nicht breiter, und Sie bezahlen eine Fläche, die die Konsole nicht bespielt. Für die Konsole zählt am Breitformat also die Höhe: Ein 34-Zoll-Gerät in 21:9 zeigt Ihr Spiel etwa so groß wie ein 27-Zöller in 16:9.
Am PC drehen diese Formate ihre Stärke dagegen voll auf, vor allem in Renn- und Flugsimulationen und in offenen Welten. Wer beides an einem Schreibtisch betreibt, findet die Geräte bei den 21:9-Monitoren und den 32:9-Monitoren; für die Konsole allein bleibt 16:9 die richtige Wahl.
Die Krümmung ist eine Frage des Sitzabstands, nicht des Signals: Die Konsole gibt ihr Bild aus, ohne von der Wölbung zu wissen, und büßt dadurch nichts ein. Ihren Nutzen spielt sie im Nahbereich und ab etwa 32 Zoll aus, wo sie die Bildränder auf einen ähnlichen Augenabstand bringt wie die Bildmitte. Zu beachten ist nur: Stark gekrümmte Modelle sind häufig zugleich Breitformate – dann gilt der Absatz oben. Wer sich unabhängig von der Konsole für die Bauform interessiert, findet die Auswahl bei den Curved Monitoren.
Vier Ursachen sind typisch: Der Monitor hat ein 4K-Panel mit HDMI 2.0 und nimmt 4K nur mit 60 Hz an; der HDMI-Eingang liegt unter dem Panel-Wert (warum); das Kabel schafft die nötige Bandbreite nicht; oder das Spiel unterstützt keine 120-Hz-Ausgabe. Prüfen Sie in dieser Reihenfolge – erst die Einstellungen, dann die Hardware: Grafikmodus im Spiel, an der PS5 die Ausgabe-Einstellungen für 120 Hz und 1440p, dann Kabelklasse, HDMI-Version des Eingangs und zuletzt die Bildrate, die dieser Eingang tatsächlich annimmt.
G-Sync ist die Freigabe für NVIDIA-Grafikkarten im PC; die PS5 nutzt stattdessen VRR über HDMI 2.1, die Xbox HDMI-VRR nach den Vorgaben des jeweiligen Monitors. Ein Monitor mit G-Sync Compatible ist an der Konsole nicht im Nachteil, das Merkmal bleibt dort nur ungenutzt. Beim iiyama GB2791QSU-B1 zählt für die PS5 sein HDMI-2.1-Eingang mit ausgewiesenem Adaptive-Sync-Bereich – eine ausdrückliche PS5-Freigabe nennt das Datenblatt aber nicht.
Für 4K/120 eines der Ultra-Klasse mit 48 Gbit/s, darunter reicht die Premium-Klasse mit 18 Gbit/s; im Zweifel das mit Prüfsiegel. Bandbreiten, Längen und Bezugsquelle stehen im Zubehör-Abschnitt.
Gern beraten wir Sie: Nennen Sie uns Konsole, Wunschgröße und ob ein PC mit am Monitor hängt, wir empfehlen Ihnen das passende Modell und die Kabelklasse dazu. Telefonisch unter 0221 719981-0 oder per E-Mail an vertrieb@beamer-discount.de. Alle 4K-Modelle mit HDMI 2.1 stehen gesammelt bei den 4K Monitoren.