- UHD (Ultra High Definition): Der Standard für Consumer-Geräte wie Fernseher und Beamer. Die Auflösung beträgt 3.840 × 2.160 Pixel im Seitenverhältnis 16:9 — exakt das Vierfache von Full HD. Nahezu alle als „4K“ beworbenen Geräte im Handel nutzen tatsächlich diesen UHD-Standard.
- DCI 4K: Der Kino-Standard mit 4.096 × 2.160 Pixeln und einem etwas breiteren Seitenverhältnis von ca. 1,90:1. Relevant nur bei professionellen Kino-Projektoren.
- Full HD: Der klassische HD-Standard mit 1.920 × 1.080 Pixeln im 16:9-Format.
- DCI 2K: Im Kinokontext beschreibt 2K eine Auflösung von 2.048 × 1.080 Pixeln (ca. 1,90:1). Die häufige Gleichsetzung von 2K und Full HD ist daher technisch nicht ganz korrekt.
4K bei Beamern: Natives 4K und Pixel Shifting
Bei Fernsehern hat das Display immer physisch 8,3 Millionen Bildpunkte. Bei Beamern ist das anders: Nur wenige High-End-Projektoren besitzen einen nativen 4K-Chip. Die große Mehrheit erreicht die 4K-Auflösung über Pixel Shifting — ein optisches Verfahren, bei dem die Pixel schnell versetzt werden, um die wahrgenommene Auflösung zu erhöhen. Das Ergebnis ist auf der Leinwand kaum von nativem 4K zu unterscheiden.
Ausführlicher Ratgeber: Pixel Shifting vs. natives 4K — Unterschiede, Vor- und Nachteile →
Warum lohnt sich 4K?
- Kein Fliegengittereffekt: Bei großen Bilddiagonalen wird bei Full HD die Pixelstruktur sichtbar. 4K eliminiert dieses Raster nahezu vollständig.
- Näher sitzen, mehr sehen: Eine höhere Auflösung erlaubt kürzere Sitzabstände ohne Schärfeverlust — ideal für große Leinwände in kompakten Räumen.
- Zukunftssicher: Immer mehr Streaming-Inhalte, Spiele und Blu-rays erscheinen in 4K. Wer heute in 4K investiert, ist für die kommenden Jahre gut aufgestellt.
Alle 4K Beamer im Überblick →
Weiterführende Ratgeber