Kurzdistanzbeamer-Kaufberater 2025
Egal, in welchem Bereich Sie unterwegs sind, ob im Büro bei Meetings und Präsentationen, in der Schule oder an der Universität oder auch in den eigenen vier Wänden beim Gaming oder Heimkino – ein Beamer bringt atemberaubend scharfe und kontrastreiche Bilder auf Ihre Leinwand. Ein Nachteil: Die meisten Geräte benötigen einen Abstand von 3 – 5 Metern oder mehr zur Leinwand, um eine Projektionsfläche von zum Beispiel 100 – 120‘‘ darzustellen. Entsprechend mühselig kann die Aufstellung/Installation ausfallen. Abhilfe schaffen hier Kurzdistanzbeamer, auch Short-Throw-Beamer genannt. Diese benötigen in der Regel für die gleichen Bildgrößen nur 0,7 – 1,5 m und erweisen sich damit als sehr unkompliziert in der Aufstellung. In diesem kompakten Ratgeber beantworten wir Ihnen folgende wichtige Fragen zu Kurzdistanzbeamern:

Die Auswahl des passenden Kurzdistanzbeamers ist nicht ganz einfach und erfordert häufig etwas Recherche wie auch das Vergleichen unterschiedlicher Modelle. Gerne nehmen wir Ihnen hier Arbeit ab und unterstützen Sie bei der Auswahl im Rahmen einer umfassenden Fachberatung durch unsere qualifizierten Kundendienstmitarbeiter.
Was ist ein Kurzdistanzbeamer?
Wie die Bezeichnung schon implementiert, benötigen diese Beamer lediglich eine kurze Distanz zur Leinwand. Beispielsweise gibt es Kurzdistanzbeamer, die bereits aus knapp einem Meter ein 100” großes Bild projizieren können. In der Regel wird das Bild über stark gebogene Linsen und ein Weitwinkelobjektiv, das im Beamer verbaut ist, so weit gestreut, dass es trotz der kurzen Entfernung scharf und vor allem unverzerrt ist.
Kurzdistanzbeamer können genau wie klassische bzw. Normaldistanzbeamer unterschiedlichste Formate und Auflösungen darstellen. Viele Kurzdistanzbeamer projizieren eine scharfe Full-HD-, WXGA- oder WUXGA-Auflösung, es gibt aber auch Modelle, die über eine knackige 4K-Auflösung verfügen. Dabei setzen Kurzdistanzbeamer in der Regel entweder auf die DLP- oder die LCD/3LCD-Projektionstechnologie und nutzen Laser- oder LED-Lichtquellen, seltener Lampen, zur Erzeugung ihrer Bilder.
Vergleichbar zu klassischen Beamern muss auch ein Kurzdistanzbeamer – abhängig von seinem Projektionsverhältnis – im passenden Abstand zur Leinwand platziert werden. Informationen hierzu finden Sie in der Regel im jeweiligen Datenblatt. Ein Projektionsverhältnis von 0,49:1 bedeutet beispielsweise, dass der Beamer lediglich in einem Abstand von 49 Zentimeter zur Leinwand aufgestellt werden muss, damit Sie ein 1 Meter breites Bild erhalten. Aufgrund ihres kurzen Projektionsverhältnis und ihrer speziellen Optik eignen sich diese Beamer gerade auch für kleinste Wohnzimmer, Besprechungs- und Schulungsräume oder sogenannte Huddle-Rooms. Je nach Modell kann der Beamer frei aufgestellt, z. B. auf einem geeigneten Möbelstück, oder platzsparend an der Decke montiert werden. Übrigens: Noch einfacher gerät die Aufstellung/Montage bei einem Ultrakurzdistanz-Beamer, der direkt vor der Leinwand, d. h. im ultrakurzen Abstand, positioniert werden kann.
Ein Kurzdistanzbeamer bietet somit den Vorteil, dass die Positionierung oftmals einfacher ausfällt als bei klassischen Beamern, denn: Aufgrund der kurzen Distanz zur Leinwand versperren weniger Hindernisse wie z. B. Möbelstücke den Weg des projizierten Lichts. Es besteht auch eine geringere Gefahr, dass Personen durchs Bild laufen, z. B. wenn man in einer Präsentation direkt an der Leinwand etwas zeigen möchte, was Schattenwürfe reduziert.
Welche Technik wird bei Kurzdistanzbeamern verwendet?
Die meisten Kurzdistanzbeamer nutzen entweder die LCD/3LCD- oder die DLP-Projektionstechnologie. Im Folgenden gehen wir darauf ein, wo die Vorteile und die Nachteile der jeweiligen Technologien liegen, um Ihnen die Entscheidung für ein bestimmtes Modell zu erleichtern.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die LCD-Technologie (Liquid Crystal Display) für brillantere Farbverläufe und feinere Farbnuancen sorgt und somit vor allem bei Gamern und Heimkinofans beliebt ist. Diese Technologie gewährleistet demnach als Hauptvorteil eine höhere Farbtreue. Das Bild entsteht, vereinfacht ausgedrückt, folgendermaßen:
- Das von der Lichtquelle ausgehende weiße Licht wird durch einen dichroitischen Spiegel in die Grundfarben Rot, Grün und Blau unterteilt.
- Die verschiedenen Lichtstrahlen durchleuchten anschließend kleine Flüssigkeits-Panels, wodurch mehrere einfarbige Bilder entstehen.
- Die Lichtstrahlen werden gebündelt bzw. übereinander gelegt, wodurch ein vielfarbiges Bild entsteht. Dieses Bild wird nun von der Linse auf die Leinwand übertragen.
- hochwertige und kontrastreiche Bilder
- sehr gute Farbdarstellung und feine Farbübergänge
- scharfe Abgrenzung der Pixel/Bildpunkte
- kein Regenbogeneffekt
- geringerer Kontrast
- aktive Kühlung für die Panels erforderlich
- geringere Pixelfüllrate von > 60%
Die DLP-Technologie (Digital Light Processing) ist vor allem im Business- oder Bildungssegment sehr beliebt, da sie eine kontrastreichere Darstellung und optimale Grauabstufungen bietet, wodurch vor allem Präsentationen/Texte oder auch Schulungsfolien klarer und verständlicher dargestellt werden können. Allerdings hat sie den Nachteil, dass einige wenige Betrachtern störende Farbblitzer wahrnehmen – der sogenannte Regenbogeneffekt, der dem verbauten Farbrad geschuldet ist. Das Bild entsteht, kurz gesagt, folgendermaßen:
- Das Licht wird durch ein rotierendes Farbrad auf einen speziellen DMD-Chip geleitet, der mit einer Vielzahl mikroskopisch kleiner Spiegel ausgestattet ist.
- Abhängig von ihrer Ausrichtung übertragen die einzelnen Spiegel auf dem DMD-Chip Lichtpunkte oder kein Licht. Dadurch entstehen Schattierungen bzw. Grauabstufungen.
- Das Bild wird durch die Linse vergrößert und auf die Leinwand übertragen. Es werden so in äußerst kurzer Abfolge einfarbige Bilder erzeugt, die durch die menschliche Wahrnehmung zu einem vielfarbigen Gesamtbild zusammengesetzt werden.
- starke Kontraste
- verbesserter Schwarzwert
- feine Grauabstufen
- schnelle Signalverarbeitung (gut für Gaming)
- Regenbogeneffekt (in sehr wenigen Fällen)
- schlechtere Farbdarstellung als bei LCD/3LCD
In unserem ausführlichen Beamer-Kaufberater erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Projektionstechnologien. Des Weiteren setzen die meisten Kurzdistanzbeamer entweder auf Laser- oder LED-Lichtquellen. Laser bieten den Vorteil einer höheren Helligkeit, aber schlechteren Farbraumabdeckung, was z. T. durch die Integrierung eines sogenannen Triple Lasers (separate Erzeugung von Rot, Grün und Blau) kompensiert wird. LEDs hingegen (vergleichbar mit kleinen Glühbirnen) sind weniger hell als Laser, punkten aber durch ihre großen Farbräume für realistische und gesättige Farben. Die Leistungsfähigkeit eines Beamers ist allerdings immer modellabhängig. Gerne beraten wir Sie bzgl. der Vor- und Nachteile der einzelnen Technologien und verschiedenen Beamermodellen. Ein grundlegender Vorteil, den beide Lichtquellen bieten, ist aber ihre hohe Langlebigkeit (oft jenseits der 20.000 – 30.000 Stunden), womit Folge-/Wartungskosten entfallen.
Ist ein Kurzdistanzbeamer das Richtige für mich?
Sie fragen sich, ob ein Kurzdistanzbeamer das passende Gerät für Sie sein könnte und wo Sie ihn verwenden können? Kurz gesagt ist ein Kurzdistanzbeamer immer dann von hohem Nutzen, wenn Ihr Raum zu klein für einen klassischen Beamer ist, d. h. Sie größere Projektionsabstände nicht einhalten können. Davon abgesehen sinkt auch das Risiko, dass bei der Projektion Objekte den Lichtweg versperren oder Personen häufig durchs Bild laufen, was zu unschönen Schatten auf der Leinwand führen würde. Dies ist ein besonderer Vorteil von Kurzdistanzbeamern, entsprechend können Sie ihn natürlich auch in großen Meetingräumen, Wohnzimmern usw. einsetzen.
Die Zielgruppe von Kurzdistanzbeamern ist daher groß und entsprechende Modelle eignen sich für nahezu jeden Anwendungszweck. Ein Kurzdistanzbeamer kann z. B. in den folgenden Szenarien zum Einsatz kommen und eine Bereicherung sein:
- Bildungsbereich, z. B. Schule, Universität: für Referate und Präsentationen
- Business-Bereich, z. B. Besprechungs-/Konferenzraum: für Präsentationen und (Video-)Meetings
- Privater Bereich, z. B. zu Hause im Wohn-/Schlafzimmer: für Gaming oder Heimkino (Filme, Serien etc.)
Bitte achten Sie darauf, dass ein Kurzdistanzbeamer häufig eine limitierte Bildgröße hat. In der Regel bieten diese Beamer eine Bilddiagonale von ca. 100 – 120‘‘. Natürlich bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel, aber es wird kaum möglich sein, aus nur knapp einem Meter Entfernung ein Bild mit 5 Metern Breite oder mehr zu projizieren. Sollten Sie sich eine solche Installation wünschen, können Sie sich gerne an unsere qualifizierten Kundenberater wenden – diese finden eine Lösung, die perfekt zu Ihren Anforderungen und Ansprüchen passt.
Was sind die Vorteile und Nachteile eines Kurzdistanzbeamers?
Wie bereits angesprochen: Je nachdem, welcher Raum für eine Präsentation oder fürs Heimkino oder Gaming genutzt werden soll, kann es sein, dass eine Bildwiedergabe aus mehreren Metern Abstand weder gewünscht noch möglich ist – hier kommt der Kurzdistanzbeamer ins Spiel. Diese Beamer nutzen spezielle Linsen und Spiegelsysteme, die trotz der geringen Abstände zur Leinwand unverzerrte, große Bilder mit hoher Auflösung liefern. Weitere Pluspunkte: Schattenbildungen auf der Leinwand werden reduziert und diejenige Person, die an der Leinwand etwas präsentiert, wird weniger stark geblendet. Wir haben die Vor-, aber auch die Nachteile von Kurzdistanzbeamern kompakt für Sie zusammengefasst:
- störungsfreie Präsentationen (u. a. geringe Schattenbildung)
- minimaler Leinwandabstand
- flexiblere Aufstellung bzw. weniger Installationsaufwand
- auch für kleine Räume nutzbar
- geringes Gewicht und kompaktes Gehäuse (je nach Modell)
- je nach Modell sehr lichtstark
- großer Funktionsumfang wie Lautsprecher, Streaming-Apps etc. (je nach Modell)
- geringeres Kontrastverhältnis als bei klassischen Beamer (je nach Modell)
- relativ hohe Anschaffungspreise (je nach Modell)
Was ist bei der Auswahl eines Kurzdistanzbeamers zu beachten?
Im Folgenden haben wir eine Reihe von Fragen aufgelistet, die Sie sich vor der Auswahl des für Sie passenden (Kurzdistanz-)Beamers stellen sollten. Natürlich können Sie vorab auch eine Fachberatung durch unsere Kundendienstmitarbeiter in Anspruch nehmen. Wir bei Beamer Discount stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und helfen Ihnen, das richtige Modell für alle Ihre Anforderungen zu finden.
Ist der Beamer ausreichend hell für Ihre Räumlichkeiten?
Wenn der Beamer nicht ausreichend lichtstark ist, werden Sie nicht umhin kommen, Ihr Wohnzimmer oder Ihren Konferenzraum für die Nutzung vollständig abdunkeln zu müssen. Ab etwa 2.500 ANSI-Lumen reicht es in der Regel aus, Ihren Raum lediglich leicht abzudunkeln. Beamer ab etwa 5.000 ANSI-Lumen hingegen empfehlen sich auch für sehr helle Räume.
Welche Bildgröße benötige ich?
Technisch bedingt sind Kurzdistanzbeamer hier ein Stück weit limitiert. Normaldistanzbeamer liefern je nach Modell auch weitaus größere Bilder von bis zu 200 – 300 Zoll, benötigen aber entsprechend viel Abstand zur Leinwand. Allerdings gibt es vereinzelt auch Kurzdistanzbeamer, die Bilddiagonalen von 300" erreichen. Wir beraten Sie hierzu gern.
Wie soll der Kurzdistanzbeamer montiert werden?
Je nach Modell können Sie Ihren Beamer direkt vor der Leinwand aufstellen oder in geringem Abstand zur Leinwand an der Decke montieren. In der Regel informiert die jeweilige Bedienungsanleitung über Aufstell- und Montagemöglichkeiten.
Bietet der Beamer das passende Projektionsverhältnis?
In der Regel dürften Sie bei der Aufstellung/Montage Ihres Kurzdistanzbeamers im richtigen Abstand zur Leinwand keine großen Probleme haben, da sich diese Beamer auch für kleine Räume eignen. Das jeweilige technische Datenblatt informiert darüber, in welchem Abstand zur Leinwand der Beamer platziert werden kann.
Welche Auflösung muss Ihr Kurzdistanzbeamer haben?
Soll der Beamer eine scharfe 4K-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln bieten oder reicht Ihnen eine Full-HD- (1.920 x 1.080) oder WXGA-Auflösung (1.280 x 800)? Überlegen Sie, welche Auflösung Sie für Ihre Anwendungszwecke benötigen (z. B. 4K fürs Heimkino oder Full HD für Präsentationen). Eine höhere Auflösung bedeutet meist auch einen höheren Preis.
Bietet Ihr Beamer ein ausreichendes Kontrastverhältnis und einen guten Schwarzwert für Ihre Einsatzzwecke?
Ein guter Kontrast ist nicht nur im Heimkino wichtig, sondern auch bei Business-Präsentationen, um Texte auf der Leinwand gut lesen zu können, gerade in hellen Räumen.
Sind Ihnen moderne HDR-Standards wichtig?
HDR (HDR10, HDR10+ oder Dolby Vision) sorgt für die bestmögliche Kontrastausreizung Ihres Beamers und realistische Bilder. Zum Beispiel im Heimkino oder beim Gaming kann HDR-Unterstützung ein echter Gewinn sein.
Bietet Ihr Beamer eine große Farbraumabdeckung?
Idealerweise sollte der Beamer für realistische und wirklichkeitsgetreue Farben den DCI P3 oder sogar den großen BT2020 Farbraum ganz oder zu einem beträchtlichen Teil abdecken. Informationen hierzu finden Sie wiederum häufig im Datenblatt.
Wie einfach sollte das Bild auszurichten sein?
Beispielsweise wirkt die digitale Trapezkorrektur unschönen trapezförmigen Verzerrungen Ihres Bildes entgegen, skaliert das Bild dabei jedoch runter. Teurere Beamer Modelle bieten z. T. einen optischen Lens-Shift für die verlustfreie Verschiebung Ihres Bildes auf der Leinwand.
Soll Ihr Beamer Streaming-Apps besitzen?
Viele Beamer bieten mittlerweile Streaming Apps wie Netflix, Amazon Prime, YouTube oder Disney+, aber die Auswahl an unterstützten Anwendungen ist je nach Modell unterschiedlich. Infos hierzu liefert i. d. R. das jeweilige Datenblatt.
Welche Bildverbesserer soll Ihr Kurzdistanzbeamer bieten?
Überlegen Sie: Soll Ihr Beamer z. B. 3D-fähig sein oder explizite Gaming-Features wie VRR und ALLM, die für ein möglichst flüssiges Spielevergnügen sorgen, bieten? Auch eine Zwischenbildberechnung kann sinnvoll sein. Über diese Zusatzfunktionen informiert das Datenblatt.
Besitzt Ihr Beamer alle relevanten Anschlüsse?
Wichtig sind hier vor allem moderne HDMI-Anschlüsse, die auch 4K-Auflösung bei schneller Bildwiederholrate übertragen können. Auch USB-A/C sowie Display Port und Composite können hier eine Rolle spielen, gerade auch im Business-Bereich bei Anschluss eines PCs oder Laptops.
Wie laut darf Ihr Beamer sein?
Viele Modelle liegen um die 30 dB(A), was etwa so laut ist wie das Ticken einer Uhr. Je nach persönlicher Empfindlichkeit kann das stören. Es gibt aber auch leisere (und lautere) Beamer, zudem verringert der Eco-Modus neben der Lichtleistung auch die Lautstärke.
Ausführlich behandeln wir die oben genannten Aspekte und Fragen in unserem großen, stets aktuellen Beamer-Kaufberater. Die Auswahl des richtigen Kurzdistanzbeamers kann schwierig sein, deshalb stehen Ihnen unsere qualifizierten Kundenberater hier gerne zur Seite. Zögern Sie also nicht, telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit uns aufzunehmen:
Kontaktieren Sie uns!
Ihre Anfragen über all unsere Kontaktmöglichkeiten werden zu 100% persönlich von unseren Spezialisten beantwortet und bearbeitet. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!

